Haldennutzungskonzept Ibbenbüren/3. IMPULSWERKSTATT

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Haldennutzungskonzept Ibbenbüren/3. IMPULSWERKSTATT

Aufbauend auf den Impulsen und Erkenntnissen des öffentlichkeitswirksamen Marktes der Möglichkeiten im April fand am 15. Mai 2019 die dritte Impulswerkstatt unter Beteiligung aller potenzieller Nutzergruppen und Akteure statt. Zielsetzung dieser sogenannten ersten Akteurswerkstatt war das gemeinsame Aufzeigen neuer Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten für beide Halden.

In einem ersten Schritt ging es um die weitergehende Verifizierung und Konkretisierung der im April benannten unterschiedlichen Projektvorschläge. Hierfür erfolgte in Arbeitsgruppen eine erste Konkretisierung der jeweiligen Ansätze über Projektsteckbriefe, die entlang bestimmter Fragestellungen und Kriterien zu einer genaueren Klärung von Rahmenbedingungen führte. Hierzu gehörten neben Erläuterungen der jeweiligen Nutzungsidee insbesondere der quantitative und qualitativer Flächenbedarf, die sich aus dem Projekt ergebenden Produkte, Mehrwerte für die Allgemeinheit sowie erste Aussagen zu Finanzierung und Tragfähigkeit, der Übernahme von Verantwortung und den Möglichkeiten einer aktiven Mitwirkung der Menschen vor Ort.

In einem zweiten Schritt wurden dann die jeweiligen Projekte den beiden Halden mit ihren unterschiedlichen teilräumlichen Begabungen und Rahmenbedingungen räumlich zugeordnet. Diese räumliche Zuordnung erfolgte zunächst typologisch anhand vorher definierter, unterschiedlicher Entwicklungsbausteine der zukünftigen Haldenlandschaft (Einstiegsorte und Wege, Waldbereiche, Innovationsterrassen/Saumbereiche, Hochflächen) und anschließend anhand des Arbeitsmodells konkret auf die beiden Halden mit ihren unterschiedlichen Charakteren bezogen. Dabei ging es auch darum, Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Akteursgruppen/Nutzungen herzustellen, gegenseitige Rücksichtnahme einzuüben und nach möglichen Synergien und Kooperationen zu suchen.