Haldennutzungskonzept Ibbenbüren/2. IMPULSWERKSTATT

in
Haldennutzungskonzept Ibbenbüren/2. IMPULSWERKSTATT

Am Donnerstag, den 04. April 2019 fand im ehemaligen RAG Ausbildungszentrum in Ibbenbüren mit der 2. Impulswerkstatt eine erste öffentlichkeitswirksame Veranstaltung zur Entwicklung des “Erlebnis Haldenlandschaft” statt. Neben den zuständigen Fachbehörden, Unternehmen und Institutionen, die bereits in der ersten Impulswerkstatt teilgenommen hatten, war die Öffentlichkeit zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Eine große Anzahl der Menschen vor Ort folgte der Einladung und nutzte die Gelegenheit sich über die Aufgabenstellung und Zielsetzung des Projektes zu informieren, und dabei ihre Vorstellungen einzubringen.

Im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ stellten unterschiedliche Akteure der Region ihre jeweiligen Nutzungsideen vor und brachten diese in die Diskussion ein. Aufbauend auf den im Rahmen der internen Werkstatt im Januar gemeinsam formulierten Zielsetzungen und Qualitätsansprüchen hatten die beauftragten Planungsbüros gemeinsam mit der Schnittstelle Kohlekonversion und der RAG Anthrazit GmbH eine Reihe potentiell geeigneter Nutzungsideen recherchiert und entsprechende Akteursgruppen wie Institutionen, Vereine oder Unternehmen gezielt angesprochen und für die Veranstaltung gewinnen können. Eine Vielzahl der Nutzungsideen und Projektvorschläge war dabei von Anfang an so angelegt, dass die Menschen vor Ort daran mitwirken und sich engagieren können. Vor diesem Hintergrund hatten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Werkstatt die Möglichkeit, die jeweiligen Akteure und deren potentiellen Angebote kennenzulernen, Rückmeldung dazu zu geben und eigene Ideen zu formulieren. Gleichzeitig hatten die potentiellen Akteure die Gelegenheit mit Blick auf die gemeinsame Strategie sich mit anderen Nutzergruppen zu verbünden, Synergien zu suchen und Kooperationsmöglichkeiten zu eruieren. Ziel war es, auf diese Weise von Anfang an, möglichst viele, gemeinsam getragene Projekte zu initiieren.

In einem zweiten Teil fand eine erste Verortung bzw. räumliche Zuordnung der jeweiligen Nutzungsvorschläge auf die ehemaligen Bergehalden statt. Hierfür hatten die Planungsbüros ein einfaches Arbeitsmodell für die beiden Haldenkörper vorbereitet. Anhand von Projektfähnchen konnten die unterschiedlichen Akteure ihre Wunschstandorte bzw. potenziell geeignete Bereiche abstecken. Dadurch wurden funktionale und räumlich-topographische Anforderungen der jeweiligen Nutzungsideen sichtbar und erste potenzielle Schwerpunkte wie auch mögliche inhaltlich-räumliche Ausrichtungen der zukünftigen Haldenentwicklung deutlich.