:gärten der technik

Gärten der Technik

:Metabolon

Im Rahmen deer Regionale 2010 wurden fünf ausgewählte Forschungs- und Produktionsstandorte der Region Köln/Bonn zu transparenten „Lern-Landschaften“ und innovativen „Zukunftslaboren“ weiterentwickelt, die wichtige Zukunftsfragen wie den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, Klimaschutz und die Energieversorgung der Zukunft einem breiten gesellschaftlichen Diskurs zuführen und dabei innovative Projekte anstoßen.

Mit den :gärten der Technik sind außergewöhnliche Zukunftslandschaften und -Orte entstanden, die beispielhaft für die enorme Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Region Köln/Bonn stehen und unterschiedliche Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technologiebereiche abbilden. Als regionale Innovationszentren bearbeiten die :gärten der Technik beispielhaft wichtige Zukunftsfragen und, indem sie sich gegenüber der regionalen Bevölkerung und Fachwelt öffnen, machen sie die Faszination technischer Berufe und deren Kompetenzen auf eindrucksvolle art und Weise sichtbar: Blühende Obstplantagen, faszinierende Technikanlagen der Chemieindustrie und Energiewirtschaft, außergewöhnlich beeindruckende Deponie- und Tagebaulandschaften sowie weitläufige Talsperren sind teil einer regionalen Lern-Landschaft für die Zukunft.

Die :gärten der technik stehen für lebendiges Unternehmertum und Zukunftswillen. Durch die erweiterte Öffnung der Standorte werdendie technologischen Prozesse und Kompetenzen nach außen sichtbar und es entsteht die Voraussetzung für eine höhere [wirtschaftliche]Wertschöpfung aus den Forschungsergebnissen und Erfahrungen vor Ort. In den :gärten der technik gedeihen innovativeund wertvolle produkte [von der Braunkohle und nachwachsenden Rohstoffen über Obst und Gemüse, Kunststoffe, Recycling-Produkte und Energie bis zum Trinkwasser], anhand derer wir alle besser leben können. Die Standorte repräsentieren modernstes know-how und fachlich hohe Kompetenz. Sie denken über Zukunft nach, erproben neues, beziehen frühzeitig den nachwuchs mit ein und geben wichtige Impulse für die Entwicklung der Region. 

Ganz in diesem Verständnis steht das Projekt :metabolen, bei dem es sich um eine Transformation einer aktiven Deponie zu einem Ort für Freizeit, Bildung, Innovation und Wirtschaft handelt. Die umgestalte Deponie konnte konnte sich so zu einem regionalen Kompetenzstandort für nachhaltige Ressourceneffizienz, Stoffumwandlung und Umwelttechnologie entwicklen. So widmet sich seitdem der Standort der Frage wie aus Abfall Wertstoffe generiert werden können und wie ein Deponiestandort wieder stärker in das öffentliche leben rücken kann.

Dr. Wolfgang Wackerl war als Projektmanager der Regionale 2010 Agentur, von 2005 bis 2011, hauptverantwortlich für die Projektfamilie :gärten der Technik und damit auch für das Projekt :metabolon.

 

 

 

Nähere Informationen unter:

https://www.bavweb.de/-metabolon

In Kooperation mit

Bergischer Abfallwirtschaftsverband

Braunswerth 1-3
51766 Engelskirchen